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B. Shefer, M. Skarabis, B. Shleder

Identität, Wissen, Ambivalenz – Ein sozialpsychologisches Modell der Erfahrung des Fremden

2004. Vol. 1. No. 1. P. 24–51 [issue contents]
Die Erfahrung des Fremden ist ein in der aktuellen sozialpsychologischen Forschung nahezu unbeachtetes Thema. Mit Bezug auf philosophische und soziologische Ansätze haben Schäfer und Schlöder (1994) ein Modell der Erfahrung des Fremden vorgelegt. Im Rahmen dieser Konzeptionwird Fremdheit als Herausforderung der Identität einer Person oder eines sozialen Gebildes aufgefaßt. Als zentrale Komponenten der Identität warden präskriptive Anteile selbstbezogenenWissens betrachtet, die aufgrund ihresBezuges zu sozialenWerten mit einem Geltungsanspruch verbunden sind. Es wird angenommen, daß das Fremde eine Abweichung von zentralen Identitätsaspekten signalisiert und damit eigene Identitätsansprüche in Frage stellt. Aufgrund fehlender Informationen und Erfahrungen mit dem Fremden kann vorläufig nicht entschieden werden, ob diese Abweichung als Chance oder Gefahr aufgefaßt wird. Es resultiert eine ambivalente Reaktion. Neben dieser Fremdheit im engen Sinne finden sich im Modell noch weitere Facetten der Erfahrung von Fremdheit, die aber zu anderen Reaktionsqualitäten führen (Indifferenz oder Valenz).
Citation: Shefer B., Skarabis M., Shleder B. (2004) Sotsial'no-psikhologicheskaya model' vospriyatiya chuzhogo: identichnost', znanie, ambivalentnst' [Identität, Wissen, Ambivalenz – Ein sozialpsychologisches Modell der Erfahrung des Fremden]. Psychology. Journal of Higher School of Economics, vol. 1, no 1, pp. 24-51 (in Russian)
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